Das Vorhaben…

Die Idee ist:
Einen einladenden bezahlbaren vollständigen WohnRaum für den (auch meinen) letzten Lebensabschnitt einzurichten.

Eine ausführliche Beschreibung findest Du hier…

Mein Anliegen ist ganz persönlicher Natur:
Ich möchte den Ort aufbauen, an dem ich mir vorstellen kann, selbst glücklich alt zu werden.
Ich tue damit etwas, was ich kann und was mir Freude macht.

Was ist anders?
Was ist besonders?
Was unterscheidet dieses Wohnprojekt von anderen?

Der Wunsch ist, einen Ort aufzubauen an dem Menschen arbeiten und leben.

Ich möchte selbst im Alter nicht alleine wohnen. Ich möchte in Gemeinschaft sein, mit der Möglichkeit eine Türe auf- oder zumachen zu können, in Gesellschaft zu sein und/oder einen privaten Raum zu haben.

Wenn ich Pflege brauche, möchte ich gerne Menschen um mich habe, die meine Sprache sprechen und  verstehen. Im direkten und im übertragenen Sinn.
Wenn ich über das Leben sprechen möchte oder über den Tod, soll das möglich sein.

Ich möchte einen Raum schaffen, in dem Tod, Abschied und Neubeginn zusammen finden.
Ich möchte auch weiter gerne junge Menschen ausbilden.
Ich möchte auch weiter sinnvolle Arbeit schaffen.
Ich möchte einen Raum schaffen für eine Arbeitskultur des Miteinanders auf Augenhöhe.
Ich möchte dazu erprobte moderne Organisationsformen schaffen.
Ich möchte auch weiter (junge alleinerziehende) Frauen fördern.
Ich möchte auch weiter Frauen und Männern Arbeit schaffen.
Ich möchte selbst arbeiten, ich arbeite sehr gerne.
So lange wie es gut ist.
Ich möchte weiter singen, tanzen und meditieren.
Ich möchte gesund bleiben.
Ich möchte Liebe leben.
Ich möchte die Freude am Leben und die Kraft, die ich spüre, teilen.
Ich möchte den Raum dafür schaffen, Menschen dort hin einladen dasselbe zu tun: Sich ihres Lebens freuen.
Und wenn sie das lernen wollen, will ich sie gerne begleiten / lassen.
Ich möchte Menschen die Möglichkeit geben, auf ihrem Weg Sinn und Verbundenheit zu erleben.

Leben ist eine Kunst, die wir nicht in der Schule und meistens auch nicht zu hause von unseren Eltern lernen.
Ich möchte einen Raum schaffen zur Selbst-Erfahrung, zur persönlichen Entwicklung, zur inneren Einkehr – aber auch zum toben und tanzen, laut und leise sein, lachen und lieben, leben und sterben.

Das Leben gewinnt angesichts des Alters und Alterns eine ganz besondere Dimension.

Ich möchte nicht in eines der Hausprojekte einsteigen, in dem sich Menschen in Vereins- oder ähnlichen Strukturen basisdemokratisch in stundenlangen quälenden Debatten um Konsens bemüht sind und miteinander auseinandersetzen wer und wie über die Farbe des Treppenläufers im Hausflur entscheidet.

Und außerdem: ich möchte nicht jeden Liter Milch und jede Kartoffel selbst und einzeln einkaufen gehen. Ich möchte Fürsorge geben und empfangen.
Jetzt geben, später empfangen wäre schön.

Ich möchte ein unangestrengtes nicht-elitäres Zentrum für älter werdende Menschen aufbauen.

Ein Ort in dem vieles möglich ist und die MitarbeiterInnen, BesucherInnen, BewohnerInnen und Gäste den Raum ausfüllen.

Ich weiß, dass ich mit diesem Wunsch und meiner inneren Haltung dabei nicht alleine bin…
Deshalb weiß ich auch, dass dieses Vorhaben gut ist.